Mittwoch, 29. März 2017

DoubleRaspberryButtermilkGugl - dazu noch viele Kirschblüten

Ich liebe den Frühling, besonders, wenn so schön die Sonne scheint und die Temperaturen sich trotzdem zwischen angenehmen 15-20 Grad bewegen. Dazu blüht alles so wunderschön. Mir hat es die Kirschblüte angetan, und mein Traum ist es einmal zu dieser Zeit nach Japan reisen zu können.

 





Aber auch dieses Jahr werde ich die Blütenpracht hier genießen, und habe dafür Zeit mich meinem Betonprojekt zu widmen. Wie immer gab es als Stärkung dazu einen leckeren Kuchen. Das Rosa überall passte genau zu einem Rezept, das ich entdeckt hatte und die Zutaten sind herrlich frisch.

Ihr braucht:
250 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
375 g Dinkelmehl
1 Päckchen Backpulver
150 ml Buttermilch
175 g Himbeeren
1 EL Speisestärke
100 g Puderzucker
3-4 EL Himbeersirup

1. Butter und beide Zuckerarten schaumig schlagen.
2. Eier nach und nach dazugeben und weiter schaumig aufschlagen.
3. Mehl und Backpulver dazusieben und unterheben. Währenddessen die Buttermilch langsam dazugießen.
4. Teig halbieren.
5. 125 g der Himbeeren pürieren und, wenn euch die Kerne stören, durch ein Sieb streichen. Das Püree mit der Stärke verrühren und unter eine Teighälfte heben.
6. Eine Form fetten und mit Paniermehl bedecken. Die beiden Teigarten schichtweise in die Form einfüllen und mit einer Gabel leicht vermengen.
7. Bei 180° (Ober- und Unterhitze) ca. 50 Minuten backen.
8. Puderzucker mit Sirup und etwas  Wasser dickflüssig anrühren und auf dem abgekühlten Kuchen verteilen. Sofort mit den restlichen Himbeeren verzieren.











Ich wünsche euch einen schönen Abend!!!
Eure Melanie
 

Sonntag, 26. März 2017

Travel: 1. Teil New York

Leider war es in letzter Zeit sehr ruhig hier, denn ich bin mit 2 Freundinnen damit beschäftigt, Kreatives aus Beton herzustellen. Was eigentlich ein kleines Nebenprojekt sein sollte, ist doch in einer Menge Arbeit ausgeufert. Zwar gab es zu jedem Treffen etwas Selbstgebackenes, nur leider fehlte mir meistens die Zeit zum Fotografieren. Falls ihr mal schauen wollte, hier findet ihr ein paar unserer Werke. 
Ab jetzt versuche ich wieder mehr zu bloggen und möchte mit ein paar Urlaubsposts starten, die schon länger auf meiner Festplatte vor sich hingeschlummert haben. Außerdem beginnt nun bald die Urlaubszeit, und vielleicht kann ich euch noch die eine oder andere Inspiration liefern, wohin die Reise gegehen könnte...
Starten möchte ich mit einem meiner Traumziele: New York. Als Film- und Serienjunkie war es schon lange mein Wunsch all die tollen Orte dieser Stadt mal mit eigenen Augen zu sehen. In den Herbstferien 2016 war es dann endlich soweit. Mein Sohn war mit Oma und Opa unterwegs, so konnten ich und mein Mann unsere sieben (also bei ihm, ich hatte ein paar mehr dabei :-) )Sachen packen und the city that never sleeps einen Besuch abstatten. Bei der Hotelwahl haben wir uns bewusst eines in Brooklyn ausgesucht, was bei einigen NYkennern zwar zu einem ausdauernden Kopfschütteln führte, aber das war uns egal. Ich hatte so viel Positives über diesen Stadtteil gehört und gelesen, dass ich dieses Brooklynfeeling selber erfahren wollte.

1. Tag: Flug, Brooklyn


Flug über Queens


Ankunft und erste Fahrt mit der Subway nach Brooklyn ...


...und beim ersten Rundgang bzw. auf der Suche nach unserem Hotel war mir klar, dass wir die richtige Wahl getroffen hatten.


 


Erster Burger und ein kleines erfrischendes Craftbeer....gegen den Jetlag. (Leider nur Handyfotos. Ich war einfach zu hungrig)
Nach der Stärkung machten wir uns auf den Weg zur Brooklynbridge  und schnell wurde mir klar, warum erfahrene NYbesucher gutes Schuhwerk empfohlen hatten. Die Distanzen sind nicht gerade gering, besonders, wenn man wie wir sich dazu noch verläuft...hust...
Aber als wir endlich vor ihr standen ...mit offenen Mündern (ein NYtouristenphänomen: Blick nach oben und Mund vor Staunen und Ehrfurcht meistens offen :-0)...waren die wunden Füße und die Müdigkeit wie weggeblasen. 


 

 



Die Manhattanbridge ist natürlich auch sehr imposant. Und mit diesen ersten Eindrücken sind wir schweren Herzens ins Hotel zurückspaziert und konnten den nächsten Tag kaum erwarten. 

2. Tag: Brooklyn Bridge, Wall Street, Oculus, 9/11 Memorial, Statue of Liberty
Unser Plan war, uns von unten nach oben zu arbeiten. Der Besuch von Lower Manhattan führte uns bei strahlendem Sonnenschein nochmal über die Brooklyn Bridge in Richtung Wall Street.


 


Ich hab nicht angefasst, sondern nur fotografiert...


Links seht ihr das One World Trade Center und rechts einen Teil der neuen Subwaystation Oculus.

 


9/11 Memorial 
Ich muss gestehen, dass wir uns nicht alles angeschaut haben. Die Abteilung mit den Filmen haben wir u.a. ausgelassen. Mir geht sowas immer sehr nahe und ich hatte schon mit den restlichen Eindrücken zu kämpfen. Aber ich kann ein Besuch trotzdem nur empfehlen. 


 

Ich finde es sehr schade, dass immer wieder im Bereich Kunst und Bildung gespart wird, denn meiner Meinung nach zeigt diese Ausstellung deutlich, wie wichtig die kreative Verarbeitung solcher Traumata für unsere Gesellschaft ist.


 

Es gibt 2 Brunnen die sich jeweils an der Stelle befinden, wo die Türme des World Trade Centers gestanden haben.



Danach brauchten wir etwas frische Luft, um den Kopf wieder auf Urlaub umprogrammieren zu können. Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Hafen, um von dort aus ein Schiff zur Freiheitsstatue zu nehmen.




Statue of Liberty
Leider waren wir schon zu spät dran, um auch noch Ellis Island besuchen zu können. (Beim nächsten Mal :-))
Wir konnten uns ein Plätzchen ganz oben auf dem Schiff sichern. Von dort aus lässt es sich am besten fotografieren. 



 



Zurück im Hafen haben wir noch die letzten Sonnenstrahlen genossen, um jetzt aber doch mit der Subway Richtung Brooklyn aufzubrechen.



Dort angekommen erwartete uns eine Skyline mit einem perfekten Sonnenuntergang



 


3. Tag: Chinatown, Little Italy, Soho, High Line, Time Square


Für den folgenden Tag standen Chinatown, Little Italy und die High Line auf dem Programm. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Bagels und Obst ging es los.

Chinatown




 

Obwohl es erst 11 Uhr war, wurden überall schon warme Speisen angeboten, wovon ich eigentlich auch einiges probieren wollte. Leider war ich aber noch satt vom Frühstück, so dass wir das Snacken verschieben mussten. Und in vielen Geschäften und Restaurants sahen die angebotenen Sachen auch nicht immer appetitlich aus. Typisch chinesisch halt...


NY ist, meine ich, die lauteste Stadt, die ich bis jetzt besucht habe. Darum kommt ein Ruheort, wie der buddhistische Tempel mit seiner imposanten Buddhastatue, sehr gelegen, um etwas zu entspannen. Gleichzeitig ist ein weitere Punkt auf der ToSeeListe abgeharkt.



 

Leider hat Chinatown das angrenzende Little Italy fast verdrängt. Trotzdem gibt es noch einige Straßen, bzw eine Hauptstraße, die Mulberry Street, in der man beim Betreten wieder in eine andere Welt eintaucht. In Chinatown herrscht reges Treiben, ein Wirrwarr aus Menschen, Essen und Schildern, deren Aufschrift nicht zu entziffern ist (außer man beherrscht natürlich die chinesische Sprache). Ganz anders hier, wo alle sauber und geordnet ist. Es gibt viele Boutiquen und italienische Restaurants. Da wir einen sehr heißen Tag erwischt hatten, gönnten wir uns einen Cold Brew in einem coolen Cafe, dem Grey Dog. Eine tolle Erfrischung, die ich mir bestimmt Zuhause auch mal machen werde. Wenn Ihr wissen wollte, wie das funktioniert, emfehle ich euch diese Seite.
 






SoHo
 






 

Der Weg zur High Line führte uns durch das angrenzende SoHo. Hier gibt es viele tolle Läden, Luxusboutiquen und wunderschöne Häuser.

High Line 
Sie symbolisiert den grünen Trend der Stadt. Aus einer alten Gleisanlage wurde ein grüner Garten, dank der Initiative engagierter Bürger.


 
 










 


Hier seht ihr die Rückseite der High Line. Es wird dort wahnsinnig viel gebaut, wie eigentlich in ganz New York. Was vorher eine alte Gleisstrecke war, ist nun eine der begehrtesten Gegenden in der Sadt.
Rundherum entstehen neue Wohnungs- und Geschäftsgebäude, wodurch leider der Industriescharm verloren geht. Aber trotzdem ist es einfach toll, auf einem grünen Pfad durch die Häuserschluchten zu wandern.

Unser nächster Anlaufpunkt war der Times Square. Nach der grünen Oase ein echter Kontrastpunkt. Auch wenn die High Line sehr gut besucht ist, bietet sie doch die Möglichkeit zu entspannen und dem Trubel kurz den Rücken zu kehren - ganz anders hier. 


 


 





Ein Traum für jeden Zuckerjunkie... :-)
 



 





Leider konnte ich mich nach dem Besuch bei Madame Tussauds nicht mehr auf den Beinen halten. Darum haben wir uns auf den Weg zurück ins Hotel gemacht. 

 



Und hier gab es einen GuteNachtBurger, der echt total lecker war. Wenn ihr mal in Brooklyn seid und Lust auf einen Burger habt, möchte ich euch den Laden wärmstens empfehlen.

So, das war nun der erste Teil unseres New York Trips. Der 2. folgt...

Hungrig verabschiede ich mich
Eure Melanie